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Nachruf auf den Mond - Nathan Filer [Rezension]





Preis: 19,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 320
Originaltitel: The Shock of the Fall
Meine Wertung: 4/5 Sterne 
Reihe: -
Band: 1/1
Verlag: Droemer Knaur
Kaufen: Amazon




Matthew Homes ist ein begnadeter Erzähler, und Patient der Psychiatrischen Klinik in Bristol. Um dort dem trostlosen Alltag zu entfliehen, schreibt er seine Geschichte auf – und die seines Bruders Simon, der im Alter von elf Jahren während des Campingurlaubs in Cornwall starb. Selbst nach zehn Jahren gibt sich Matthew immer noch die Schuld am Unfalltod seines Bruders. Doch eigentlich ist Simon für ihn gar nicht tot – und Matthew auch kein gewöhnlicher 19-Jähriger. Matthew leidet an Schizophrenie …
Matthew ist 19 und Schizophren, während seines Aufenthalts in einer Psychatrischen Klinik schreibt er seine Geschichte auf - und die seines Bruders Simon, der im Alter von elf Jahren während eines Campingausfluges starb. Aber Simon ist für Matt gar nicht tod und nach all der Zeit trägt Matt die Schuldgefühle des Todes seines Bruders trotzdem noch mit sich rum.

Ich habe schon sehr viel positives über dieses Buch gehört und auch die Thematik der Geschichte hat mich sehr interessiert, weswegen ich es unbedingt lesen musste. 

Matt ist eine ganz spezielle und besondere Person, das liegt nicht nur an seiner Krankheit, sondern auch an seinem ganz eigenen Auftretet. In ihm steckt ein sensibler und kluger Charakter, er ist sympathisch und jemand mit dem man sich total wohl fühlt, auch wenn er im ersten Moment sehr ironisch und unzugänglich erscheint. Total toll an Matthews Art finde ich seinen Sinnn für Humor und Ironie, das er sich so gewählt und direkt ausdrückt, er spricht den Leser persönlich an und man hat das Gefühl das er für alles das richtige Wort sucht um die Geschichte besser in Form zu bringen. Auch konnte ich mich als Leser sehr gut in seine Lage versetzen, man fühlt das was Matt sagen möchte und die Botschaft dahinter.

Unterstrichen wird die Geschichte durch viele schöne und eindrucksvolle Details unterstrichen. So enthält das Buch verschiedenen Bilder/Zeichnungen, Briefe und verschiedenen Schriften, die deutlich machen sollen wo Matt gerade an seiner Geschichte arbeitet. Diese kleinen Details haben nicht nur Frische und Abwechslung rein gebracht, sondern auch geholfen die Geschichte und deren Inhalt zu transportieren.

Durch Nathan Filers Schreibstil wurde die Geschichte erst recht echt. Er schafft es den Spannungsbogen gekonnt konstant zu halten und versteht sich in der Kunst kleine Hinweise zu geben und darauf auf zu bauen. Der Autor bringt dabei viel Gefühl, Tiefe und einiges an Ironie mit. Es macht großen Spaß Matthews Geschichte zu lesen und sich von ihm mitreissen zu lassen.
Nachruf auf den Mond ist ein wundervolles Buch, mit einem beeindruckenden Protgonisten, viel Gefühl, Ironie und Humor. Diese Geschichte macht traurig und bringt einen in den richtigen Momenten zum lächeln. Eine ganz und gar authentische Geschichte mit Tiefgang!
Vielen herzlichen Dank an den Droemer Knaur Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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