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Steelheart - Brandon Sanderson [Rezension]

Miri | 21 Juli 2014 | 3 Kommentare



Preis: 17,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 448
Originaltitel: Steelheart
Meine Wertung: 4,5/5 Sterne 
Reihe: The Reckoners
Band: 1/3
Verlag: Heyne
Kaufen: Amazon




Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo.

Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …

Lange hatte ich dieses Buch schon auf Englisch auf meiner Wunschliste stehen, umso glücklicher war ich deshalb als ich es vom Heyne Verlag zugeschickt bekommen habe! Mich hat die Idee ziemlich neugierig gemacht. Ich kannte ja schon Superhelden aus Comics, Serien und Filme, aber ob man das Thema genauso gut in einem richtigen Buch verpacken kann hat mich sehr in den Bann gezogen. 

Die Geschichte spielt in einer Gesellschaft in der es Superhelden gibt, die unter dem Namen Epics bekannt sind. Durch Calamity, einer Explosion die die Welt zerstörte, bekommen einige Menschen Superkräfte, die sie nutzen um die Menschheit zu versklaven. David der Protagonist verliert seinen Vater durch die Hand des mächtigsten Epic allerzeiten: Steelheart. David will Rache und schließt sich deshalb einer Grupper Rebellen an und mit ihrer Hilfe will er Steelhearts töten. Er muss nur seine Schwäche finden.

Nach dem Prolog war mir erstmals klar warum viele so von Brandon Sanderson schwärmen. Sein Schreibstil ist genial und fast durchgehend packend. Sein fesselnder Stil lässt einen praktisch durch die Geschichte fliegen, umso überraschter ist man wenn das Buch plötzlich zu Ende ist.

David war mir von der ersten Sekunde an sehr sympathisch, er ist ein witziger und über aus schusseliger Typ. Seine Metaphern sind immer wieder ein Highlight und auch seinen hang zu Improvisationen geben der Geschichte einen frischen und über aus witzigen kick. Seine beziehung zu dem Mädchen der Grippe fand ich ebenfalls sehr erfrischend und wirklich komisch. Die beiden harmonieren wirklich toll zusammen. Die anderen Charaktere waren zwar etwas oberflächlicher gehalten aber nicht so, dass ich hätte keinen bezug zu ihnen aufbauen können. Ich habe sie ebenfalls sehr gemaocht und als Team agierren sie toll miteinander. 

Mich haben besonders die Epics fasziniert. Ihre Kräfte sind sehr verschieden, manche ähneln sich aber sind nie gleich. Brandon Sanderson hat hier ein umfangreiches Gebiet geschaffen, dass einer Wissenschaft gleicht. Oft mals kam es mir so vor als würde David über ein komplizierte Krankheit reden und wie man sie heilt, genau das hat mich so fasziniert. Auch super fand ich das die Superhelden als Bösewichte dargestellt sind. So kommen die Rächer ins Spiel, sie sind eine einfache Gruppe von Menschen welche die Epics aus löschen in dem sie ihre Schwäche heraus finden und gegen sie verwenden. Als Mensch bekommt man so vermittelt das man auch ohne besondere Kraft sich gegen das Böse wehren kann.

Die Geschichte ist durchgehend Spannend gehalten und sich so zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Es gibt viele Actionreiche Szenen bei denen man auch den großen Showdown hin fiebert. Aber auch einige überraschende Dinge passieren, die man so nicht erwartet hätte. Nachdem der Showdown mich nur so mitgerissen hat, kann ich es kaum erwarten bis ich die Fortsetzung in den Händen halte!

In "Steelheart" von Brandon Sanderson steckt viel Action, Spannung und jede menge Spaß. Brandon Sanderson begeistert nicht nur mit seinem genialen Schreibstil, auch David als Protagonist konnte mich überzeigen. Er ist ein sympathsicher und schusseliger Zeitgenosse, der mich mit seinem Hang zu Improvistationen und seinen Metaphern für sich gewinnen konnnte. Auch die Idee mit den Epics hat mich vollens begeistert! Wer also auf der Suche nache einem Buch mit viel Spannung, tollen Charakteren und einem genialen Plott ist, ist mit "Steelheart" sehr gut bedient!

Vielen Dank an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Code Black - Kat Carlton [Rezension]

Miri | 04 Juni 2014 | 3 Kommentare



Preis: € 16,99 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 304
Originaltitel: Two Lies and a Spy
Meine Wertung: 5/5 Monster
Reihe: Two Lies and a Spy
Band: 1/3
Verlag: ivi
Kaufen: Amazon


»Kannst Du auf dem Heimweg Milch holen?« – Eine harmlos aussehende Textnachricht, doch für die 16-jährige Kari Andrews bedeutet dieser Satz nur eins: Nimm deinen Bruder und LAUF UM DEIN LEBEN! Denn Karis Eltern arbeiten als Agenten bei der CIA und haben jede Menge Feinde. Aus diesem Grund haben sie ihre Kinder für den Ernstfall gut vorbereitet. Mit ihrem kleinen Bruder Charlie taucht Kari unter, doch irgendetwas stimmt nicht. Ihre Eltern bleiben verschwunden. Und wieso macht plötzlich die CIA Jagd auf sie? Um die Wahrheit herauszufinden, ist Kari ausgerechnet auf die Hilfe des Footballspielers Luke angewiesen, für den sie heimlich Gefühle hegt. Kari und ihre Freunde begeben sich in ein Netz aus Lügen – und in größte Gefahr ...
Von Code Black habe ich viele verschiedene Meinungen gehört, die einen fanden es gut die anderen weniger. Deswegen bin ich ohne hohe erwartungen an das Buch heran gegangen, und überrschaender weise hat es mir unglaublich gut gefallen.

In der Geschichte geht es um die 16-jährige Kari Andrews deren Eltern Agenten bei der CIA sind. Während ihre Eltern Missionen auf der ganzen Welt erledigen, lebt sie zusammen mit ihrem 8-jährigen Bruder Charlie alleine. Als Kari in der Schule ist bekommt sie eine "Code Black Nachricht" von ihrem Vater, diese lautet: »Kannst Du auf dem Heimweg Milch holen?«. Für "normale" Leute mag diese Nachricht ganz alltäglich aussehen, aber für Kari beudeutet es, dass sie so schnell wie nur möglich mit ihrem Bruder abhauen muss. Leider gelingt ihr das nicht so recht, da sie im Flur von Luke Carson und seinem Kumpel Evan Kincaid aufgehalten wird. Luke ist Karis langjähriger Schwarm, der davon jedoch nichts weiß. Luke mochte ich sowie Kari von Anfang an total gerne. Im gegensatz zu Evan zieht er Kari nicht die ganze Zeit über auf. Evan ist Brite und dazu auch noch der ultimative Frauen Schwarm (ebenso wie Luke). Wenn man das so hört meint man im ersten moment das ganze ist total auf Klischees belassen aber das ist überhaupt nicht der fall. Die Charaktere sind alle total Speziell, vor allem Evan mochte ich total gerne weil er so ein witziger Typ ist, er scheint im ersten Moment oberflächlich zu sein, was er aber nicht im geringsten ist, man lernt ihn im laufe der Geschichte immer besser kennen. Kari empfindet ihn jedoch als Last und äußerst nervig, sie kann ihn nicht im geringsten leiden und das macht die Gespräche zwischen den beiden so enorm witzig. Kari ist etwas ironisch und hat immer einen Spruch auf den Lippen und das ist eine Eigenschaft die ich an Charateren sehr schätze.

Als Kari versucht mit ihrem Bruder abzuhauen wird sie von Mitarbeitern der CIA aufgehalten. Diese sind ihr nicht unbekannt, was ihr noch mehr sorgen bereitet. Ihr gelingt es jedoch mit Charlie zu verschwinden. Kari muss untertauchen und einen Weg finden wie sie ihren Eltern helfen kann. Hinter der ganzen Sache scheint etwas größeres zu stecken, als Kari geahnt hatte. Kurzerhand trifft sie sich mit ihrer besten Freundinn Rita gehört dazu. Sie ist eine totales Computer Genie und hackt einfach alles und wenn man das so hört muss man sofort einen "Nerd" denken, sie passt jedoch überhaupt nicht in das Profil einens Nerds (ungewaschen, streber..usw), sie ist nämlich das komplette gegenteil. 

Um ihre Eltern zu finden muss Rita an den Computer des CIA Chefs. Da Lukes Vater der Chef ist muss sich Kari mit ihm zusammen tun, was jedoch nicht ohne Hinderniss verläuft denn Evan will mit ins Boot. Kari hat also keine Wahl und muss sich mit den beiden zusammen tun. Von da an beginnt die Story so richtig und ich muss sage das mir das ganze so super gefallen hat. Für mich war das ganze einfach etwas neues und frisches. Vorallem weil es endlich mal eine wild zusammen gewürfelte Gruppe Teenager ist die versuchen jemanden zu retten. Untereinander gibt es spannungen aber auch viel sympathie. Die Spannung bleibt von anfang an durchgängig standhaft und ich musste auch keine durststrecken erleiden.

Gut fand ich auch das Code Black nicht zu einem Liebesdrama oder sonst zu irgendetwas ähnlichem wurde. Machmal hat man dieses Problem bei Büchern wie z.B in Dystopien in denen das eigentlich Thema in den Hintergrund rutscht und die Liebesgeschichte plötzlich die komplette Handlung einnimmt. Hier war das aber nicht der fall, es gibt natürlich eine kleine "Liebesgeschichte" aber die verdrängt die Haupthandlung nicht im geringsten. Romantik und Liebe finde ich in Dystopien, Fantasy usw wirklich gut und irgendwie gehört das ja auch dazu, was wäre schon eine Actionreiche Geschichte ohne zwei Charakter die sich gegenseiteig anziehen?! 

Auch die Aufmachung des Buches fällt einem im ersten Moment nicht auf, hält man es jedoch in den Händen fallen einem zu erst die Pink gefärbten Seiten ins Auge. Mir gefällt das super gut, schlicht und doch auffallend. Der Buchrücken ist flach und nicht wie bei normalen Büchern leicht abgerundet.

Code Black ist ein toller Jugend Thriller, der humorvoll und spannend ist. Mich hat die Geschichte positiv überrascht und ich kann es kaum erwarten den zweiten Band in den Händen zu halten. Wer lust auf etwas leichtes, spannendes mit tollen Charakteren und Humor hat ist mit Code Black sehr gut unterhalten.
Vielen lieben Dank an den ivi Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

So geht Liebe - Katie Cotugno [Rezension]

Miri | 25 Mai 2014 | 2 Kommentare






Preis: 15,99 €
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 320
Meine Wertung: 3/5 Monster
Verlag: Heyne fliegt
Will ich: Amazon

Mit fünfzehn bringt Reena im Restaurant, wo sie nach der Schule bedient, die Bestellungen durcheinander, sobald Sawyer auftaucht. Sie steht schon immer auf ihn, ist aber viel zu schüchtern, ihm ihre Gefühle zu zeigen. Mit siebzehn kommt sie mit ihm zusammen, irgendwie, es scheint Reena wie ein verrückter Traum. Der ein paar Monate später auch schon wieder vorbei ist, für Reena allerdings nicht folgenlos: Sie ist schwanger – und Sawyer verschwindet ohne ein Wort des Abschieds. Mit neunzehn steht sie ihm im Supermarkt plötzlich wieder gegenüber, und er nimmt sie in die Arme, als sei nichts geschehen. Doch Reena ist jetzt eine andere, sie hat ihre kleine Tochter Hannah, die sie über alles liebt. Sie wird nie wieder auf irgendeinen Typen hereinfallen, der sie dann einfach sitzen lässt. Die Geschichte mit Sawyer ist vorbei – oder?

Die gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut, es ist schlicht und einfach gehalt und farblich toll abgestimmt. Die Geschichte handelt von Reena und Sawyer.  Für kurze Zeit nach einigen turbolenten geschehnissen kommen sie zusammen. Die Beziehung hält nicht besonders lange und Sawyer verschwindet. Zu all dem lässt er auch noch die schwanger Reena zurück. Reena lernt mit ihren 16 Jahren die verantwortung zu über nehmen und schließt mit ihrer Vergangenheit und Sawyer ab. Nur 2 Jahre später taucht Sawyer wieder auf und stellt Reenas komplettes Leben auf den Kopf. Reena wirkte von beginn an sehr sympathisch auf mich, sie ist klug, witzig, verantwortungsbewusst und stark. Ich war mir ziemlich sicher das Reena sich nicht so leicht auf Sawyer einlassen wird. Ich mochte Sawyer zwar und fand ihn auch ganz sympathisch aber ich konnte einfach nicht fassen das er seine schwangere Freundinn zurück gelassen hat. Reena wirkt unter Sawyers einfluss wieder wie das 16 Jährige naive Mädchen das alles glaubt was man ihr erzählt. Ich hatte erwartet das Reena sich gegen Sawyer durchsetzt, was leider nicht so wahr. Ich habe mir immer wieder die Frage gestellt wie ich wohl regiert hätte, wenn der Typ der mich schwanger zurück gelassen hat wieder auftaucht. Ich wäre bestimmt nicht so naiv durch die gegend gelaufen, ich wäre wütend aber bei Reena hatte ich nie das Gefühl das sie auf Sawyer auch nur ansatz weise sauer ist. Trotdessen hat mir die Handlung im großen und ganzen ziemlich gut gefallen, auch der Schreibstil ist wunderbar, sowie das die Erzählung immer abwechselbd in der Vergangenheit und der Gegenwart statt findet. Außerdem gab es wirklich einige schöne Szenen die man nicht verachten sollte, die mir total gut gefallen haben. Toll finde ich es auch das es eine gewissen Spannung gab und die Geschichte toll durch dacht ist. Für den Sommer ist dieses Buch einfach super, da es schön geschrieben ist und es wirklich schöne Momente und süße Szenen mit sich bringt.


Wir stehen da. Wir atmen. Ich höre das Brummen und klappern des Supermarktes überall um uns herum, alles kalt und kühlschranhell.                   

"So geht Lieb" hat ein paar kleine details die mir nicht so besonders gefallen haben aber dafür gibt es schöne nicht zu verachtende Momente. Im großen und ganzen fand ich das Buch wirklich gut und kann es als Sommer lektüre nur empfehlen.


3/5 Monster
Vielen Dank an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar!