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Der Wald der träumenden Geschichten - Malcolm McNeill [Rezension]

Miri | 11 September 2014 | 4 Kommentare




Preis: 16,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 544
Originaltitel: ?
Meine Wertung: 2/5 Sterne 
Reihe: -
Band: 1/1
Verlag: KJB
Kaufen: Amazon

Wo Max herkommt und wer er ist, können ihm nicht einmal seine Adoptiveltern sagen. Doch das ist nicht das einzige Rätsel im Leben des kleinen Waisenjungen: Er besitze die Gabe, Menschen verschwinden zu lassen, erfährt er von zwei unheimlichen Fremden, dem eigenbrötlerischen Wissenschaftler Boris und der phantastischen Mrs Jeffers. Ob das Verschwinden seiner Eltern mit seinem Fluch zu tun hat?
Die Lösung beider Rätsel liegt tief verborgen im »Wald des Anfangs«, dem Ursprung aller Geschichten bevölkert mit phantastischen und magischen Wesen, die Max bei seiner Suche helfen und ihn begleiten.



Die Gestaltung des Covers und auch auf der Innenseite ist wunderschön. Mich hat in erster Linie der Inhalt neugierig gemacht. Es geht um den Weisenjungen Max der adoptiert ist, keiner weiß so recht woher er kommt, geschweigedenn wer genau er ist. Zeitgleich zu seiner Geschichte verschwinden Menschen und Wissenschaftler versuchen heraus zu finden woran das liegt. Eines Tages öffnet ein Bookhouse in der Gegend und Max fängt an zu Lesen, in einem Buch hofft er antworten auf seine Leiblichen Eltern zu finden und macht sich auf den Weg zum Wald des Anfangs.

Ich hatte mir eine schöne, spannende und magische Geschichte erhofft. Leider wurde ich schon zu Anfang etwas enttäuscht, denn es hat mich wirklich viel Mühe gekostet in die Geschichte rein zu kommen. Der Autor erklärt viel in der Geschichte, was für mich etwas langweilig wurde und ich so schnell das interesse und die Lust and der Geschichte verloren habe. Mehrmals musste ich das Buch zur Seite legen, da mir der Schreibstil sehr oft zu zäh war und auch weil es oft durststrecken gibt. Auch die Chraktere waren überhaupt nicht mein Geschmack. 

Die Idee ist im großen und ganzen toll, leider gefällt mir die Umsetzung nicht besonders. Auch die Szenenwechsel haben mich oft verwirrt, was ich total schade finde. Auch die bei der Spannung hätte ich mir mehr gewünscht.
Ich habe mir mehr erhofft. Die Idee ist toll aber leider ist die Umsetzung überhaupt nicht mein Ding!
Vielen Dank an den KJB Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Tuesday und der Zauber des Anfangs - Angelica Banks [Rezension]

Miri | 02 September 2014 | 2 Kommentare




Preis: 14,95 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 240
Originaltitel: Finding Sirendipity
Meine Wertung: 3,5/5 Sterne 
Reihe: -
Band: 1/1
Verlag: Magellan
Kaufen: Amazon


Es ist ein geheimnisvoller silberner Faden, der Tuesday und ihren Hund Baxterr an den Ort entführt, an dem alle Geschichten ihren Anfang nehmen. Hier macht sich Tuesday auf die Suche nach ihrer Mutter, der berühmten Schriftstellerin Serendipity Smith, die spurlos verschwunden ist. Sie durchstreift den schattigen Pfefferminzwald, sie segelt über die schäumenden Wellenkämme der Ruhelosen See und kämpft gegen den abscheulichen Piraten Carsten Mothwood. Nur wo ist ihre Mutter? Und wie soll Tuesday jemals wieder nach Hause finden?
Ich finde das Cover richtig schön und genau das war der Grund warum ich das Buch unbedingt lesen wollte.

In der Geschichte geht es um Tuesday deren Mutter die berühmte Autorin Serendipity Smith der Vivienne Small Reihe ist. Eines Tages verschwindet Tuesdays Mutter spurlos aus ihrem Zimmer in dem sie ihre Bücher schreibt. Kurzerhand setzt sich Tuesday vor die Schreibmaschiene und schreibt den Anfang einer Geschichte, in dem sie zusammen mit ihrem Hund Baxterr ihre Mutter wieder finden will. Aus dem Anfang wird ein silberner Faden, der sie und Baxterr in eine Magische Welt bringt, in der sie jede menge Abenteuer bestehen muss um ihre Mutter wider zu finden.

Zu beginn des Buches bin ich nur langsam vorran gekommen, die einfach und Kindliche Schreibweise war für ich etwas ungewohnt. Nach den ersten paar Kapiteln habe ich mich immer mehr drann gewöhnt und auch die Geschichte hat immer mehr Form angenommen und mich in iherem Zauber mitreißen können. Ich mochte die Personen auch total gerne und auch ihren Hund Baxterr habe ich total gern gehabt. 

Die Geschichte war für mich zwar eher weniger Spannend aber trotzdem gut. Wenn ich noch 10 Jahre alt wäre hätte ich mir genau die Art von Geschichte gewünscht.Trotzdem fand ich die Geschichte wirklich sehr schön und perfekt für zwischen durch wenn man mal etwas abwechslung von den ganzen Dystopien usw. braucht. Aber für Kinder ab 10 Jahren oder auch Jünger ist diese Geschichte perfekt!
Die Geschichte war für mich zwar eher weniger Spannend aber trotzdem gut. Wenn ich noch 10 Jahre alt wäre hätte ich mir genau die Art von Geschichte gewünscht.
Vielen Dank an den Magellan Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Das wirst du bereuen - Amanda Maciel [Rezension]

Miri | 25 August 2014 | 8 Kommentare




Preis: 14,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 304
Originaltitel: Tease
Meine Wertung: 4,5/5 Sterne 
Reihe: -
Band: 1/1
Verlag: Boje
Kaufen: Amazon





Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben – und nicht weil sie eine Schlampe war. Echt klasse.



Sara und ihre beste Freundin Brielle müssen sich vor Gericht verantworten – 
angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. 
Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat. Ein 
kleiner Denkzettel über Facebook muss da schon drin sein, finden die 
Freundinnen. Doch dann verselbstständigen sich die Dinge und plötzlich ist Emma 
tot …
Ich mag das Cover sehr gerne, ich finde es hat was Mysterieöses und düsters. Vorallem da es düster aussieht, passt es auch gut zur Geschichte. 

In der Geschichte geht um Emma, die von Sara, Brielle und anderen Mitschülern gemobbt und schikaniert wird. Warum eigentlich? Das ist hier die große Frage, die aus der Sicht von Sara erzählt wird. Sara ist Brielles beste Freundinn, sie ist beliebt, hübsch und hat einen tollen Freund. Wäre da bloß nicht Emma, die neue. Emma versucht Anschluss zu finden, was ihr leider nicht gelingt, dadurch das sie so auffällig hübsch ist interessieren sich viele Jungs für sie und sie wird so schnell von den anderen als Schlampe abgestempelt. Als Sara auf Dylans Handy eine Sms von Emma Putnam findet ist es vorbei, Sara will zeigen das Dylan ihr gehört und so wird schnell aus ein paar "spaßigen" Facebook Posts und andere gemeinheiten auf Emmas Kosten ernst. Emma begeht kurze Zeit später Selbstmord und Srara und Brielle sollen Schuld sein und müssen sich vor Gericht dafür veramtwortlich bekennen.

Mobbing ist in der heutigen Zeit ein großes Thema, vor allem Cyber Mobbing hat mit der Zeit immer mehr Opfer gefunden. Es ist leicht auf irgendwelchen Seiten Accounts zu erstellen und andere aufs höchste fertig zu machen. Oft mals gibt es gar keinen ausschlag gebenden Grund warum man jemand fertig macht, denken die Aussenstehenden und die Opfer wissen genau so wenig wieso genau ihenen so etwas wiederfährt. In dieser Geschichte wird aus der Sicht des Täters ehrlicher und auch schockierender erzählt wieso es soweit kommen konnte. 

Mir ist schon nach dem ersten Kapitel aufgefallen das Sara eigentlich eine sehr sympathische Person sein könnte und ich habe mir gar nicht vorstellen können wie so ein relativ normales und nett scheinendes Mädchen jemanden in den Tod treiben kann. Dadurch das die Kapitel abwechselnd in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt werden, konnte ich mir ein besseres Bild von Sara, Brielle und Emma machen. Brielle und Sara führen eine ungleiche Freundschaft, Sara scheint Brielle nicht wirklich viel zu bedeuten aber solange Sara beliebt ist kann sie damit leben nicht für Brielle an erster Stelle zu stehen. Auch der Umgang der beiden miteinander basiert weniger auf netten Worten, sondern eher auf Beleidigungen. Die Geschichte nahm mich sehr mit und ging mir auch sehr unter die Haut. Ich habe mich gefragt wieso man jemanden beleidigt, als "dreckige Schnalle" oder "Schlampe" abstempeln kann ohne diese Person wirklich zu kennen. Nur weil Emma zu hübsch war, den Jungs gefallen hat und sie einem vergebenen Jungen eine harmlose Sms geschickt hat, hat sie mit schikanen, mobbing und solch einem Schmerz bezahlen müssen, der sie in ihren einzig scheinenden Ausweg trieb: den Tod. 

Amanda Maciel greift das Thema neu auf und schreibt rücksichtslos, offen und mit einer brutalen Ehrlichkeit bei der mir oft der Atem stockte. Sie lässt den Leser einen neuen Blickwinkel auf die Geschichte werfen und so verfliegt auch der Gedanke das Sara ein grundtiefer und verabscheuungswürdiger Mensch ist. Die Tat an sich ist grausam und erschreckend aber dadurch wie Amanda Maciel erzählt lässt sie die Leser nach denkend zurück. Und auch die Frage ob Emma Putnam es wirklich verdient hat und wieso lässt die Autorin auf rasante art und weise im Raum, der Leser kann sein Urteil sozusagen selber fällen. Man merkt wie schnell eine harmlos scheinende Handlung ausser kontrolle geraten kann und die Folgen sind niemals wieder gut zu machen und genau das finde ich, will uns die Geschichte vermitteln. Man sollte immer drei mal darüber nach denken was man sagt, denn nicht jeder Mensch verkarftet solch einene Seelischen schmerz.

Amanda Maciel greift das Thema Mobbing neu auf und schreibt rücksichtslos, offen und mit solch einer brutalen Ehrlichkeit bei der mir oft der Atem stockte.
Vielen Dank an den Boje (Bastei Lübbe) Verlag und Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar!