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Die Auslese: Nur die Besten überleben - Joelle Charbonneau [Rezension]

Miri | 22 Dezember 2014 | 1 Kommentar




Preis: 16,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 416
Originaltitel: The Testing
Meine Wertung: 3/5 Sterne 
Reihe: The Testing Trilogy
Band: 1/3
Verlag: Penhaligon
Kaufen: Amazon






Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben

Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. 
Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …
!ACHTUNG DIESE REZENSION ENTHÄLT KLEINE SPOILER!

Wirklich außergewöhnlich finde ich das Cover nicht, die Farbwahl gefällt mir jedoch wirklich gut und das Mädchen auf dem Cover passt ebenfalls gut zur Story.

Dieses Buch stand schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste, da ich soviel schlechtes wie gutes darüber gehört habe. Die Geschichte wurde oft als eine Kopie von "Die Tribute von Panem" bezeichnet, was micht total abgeschreckt hat. Ich mag die Panem Trilogie sehr gerne aber eine Panem 2.0 Story braucht niemand.
Meine Neugier hat jedoch gesiegt und ich bin ohne wirklich große Erwartungen an das Buch heran gegangen. Zu meiner eigenen Überraschung hat die Geschichte mir gut gefallen, jedoch gab es wirklich einige Parallelen zu "Die Tribute von Panem".

Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir wirklich sehr gut, auch die Grundgedanken sind interessant und spannend. Leider war die Umsetzung nicht wirklich neu.
Es geht in der Geschichte darum, das überall im Land Jugendliche für die Auslese ausgewählt werden, bei dieser müssen sie verschiedene Tests bestehen um an der Universität studieren zu dürfen. Nicht selten lässt jemand bei diesem Auswahlverfahren sein Leben. Diejenigen die die Auslese erfolgreich bestanden haben werden später einmal das Land führen.
Im großen und ganzen war ich sehr angetan von der Idee. Im grundegenommen kennt man sie auch schon aus anderen Büchern wie z.B "Die Bestimmung", "Die Tribute von Panem",etc... Diese Bücher haben zwar dieselbe Idee mit einem Auswahlverfahren, jedoch zeichnet sich jede durch unterschiedliches Aussehen aus und hat ihre eigenen Besonderheiten. 

Die Besonderheiten an dem Auswahlverfahren bei "Die Auslese" ist, das die Jugendlichen anhand ihrer Intelligenz ausgewählt werden. Sie müssen sich im weiteren Verlauf der Auslese verschiedenen Tests von Mathematik bis Überlebenstrainigs aussetzen. Die Tests sind wirklich kreativ durch dacht und wirklich sehr cool gestaltet.
Beim letzten Test werden die Jugendlichen in einem Wald ausgesetzt, nahe Ruinen einer alten Stadt. Das Ziel ist durch die Stadt (in der wie im Wald verschiedene Gefahren lauern) bis zum Ziel zu gelangen. Klingt an für sich wirklich toll und teilweise wars das auch aber leider nur teilweise. Ich hatte nämlich oft das Gefühl das sich die Autorin nicht wirklich viele Gedanken gemacht hat was das Setting angeht. Cia, unsere Protagonistin hat in in diesem Test auch ziemliche Ähnlichkeit mit Katniss. Immerhin jagt sie, stellt Fallen auf, verbündet sich mit Thomas (den sie wohlgemerkt schon ewig kennt und der schon immer in sie verliebt war), sie kümmert sich um ihn, er wird am Bein verletzt und natürlich tut Cia alles damit er durch kommt...Hört sich Ladylike an, ist aber viel mehr Katnisslike.

Im eigentlichen mochte ich Cia wirklich gerne, sie ist sympathsich, ein ruhiges gemüt und mutig. Jedoch hat die Autorin aus der Anfangs noch so eigenen Cia, im laufe der Geschichte eine Katniss 2.0 Imitation gemacht. Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen und mich sehr interessiert aber leider blieben die nur oberflächlich und man hat nicht wirklich viel über sie erfahren. Bei Thomas hatte ich immer so das Gefühl das hinter seiner netten Fassade ein übler Kerl steckt, aber leider war das überhaupt nicht so. Ich habe immständig gehofft das er endlich vom Liebestollen Narr zum Kickass Helden wird. Aber nein, er blieb von Anfang bis Ende langweilig. Schade eigentlich, wo ich so viel Potenzial in ihm gesehen habe. 

Nun gut kommen wir zu den Gefahren die die Auserwählten bestehen müssen. Ich habe mich wirklich sehr auf die verschiedenen Hindernisse gefreut und war sehr gespannt was die Autorin sich ausgedacht hat. Gefahr Nummer eins sind die anderen Jugendlichen, was für mich von vorne herein klar war. Die anderen Gefahren haben praktisch gar nicht existiert, es gab ein paar mienen und das wars. Oh eine Gefahr gabs da noch...Wolfsmutationen, die Cia auch noch an Menschen erinerrn. Was eine Überraschung, an was erinnert uns das noch gleich?!
Aus meiner Sicht ist das wirklich schade was die Autorin sich da geleistet hat. So viele tolle und gute Ideen, aus denen man so viele geniale Sachen hätte machen können.

Ich bin wirklich nicht total abgeneigt der Geschichte gegenüber aber man hätte einiges mehr aus der Geschichte raus holen können. Jedoch will ich zusammenfassend noch ein paar Dinge aufzählen die mir sehr gut gefallen haben:
✓Schreibstil
✓Ideen
✓Gestaltung der Auslese
✓Charaktere (obwohl sie meist zu oberflächlich gehalten waren)
✓Atmosphäre
Mir hat "Die Auslese" im großen und ganzen gut gefallen. Leider gibt es ein paar Parallelen zur Panem Trilogie, was ich sehr schade finde da die Autorin wirklich viele tolle und spannende Ideen hat. Die Umsetzung hat oft starke Schwächen. Generell hätte man mehr drauß machen können. Jedoch fand ich die Geschichte nicht schlecht, ich war enttäuscht das die Autorin nicht so viel aus der Geschichte gemacht hat, denn sie kann wirklich gut schreiben. Ich werde die Trilogie auf jeden Fall weiter lesen und bin gespannt ob die Geschichte sich steigert. 
Vielen Dank an den Penhaligon Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Teardrop - Lauren Kate [Rezension]

Miri | 27 November 2014 | 2 Kommentare




Preis: 17,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 528
Originaltitel: Teardrop
Meine Wertung: 3,5/5 Sterne 
Reihe: Teardrop
Band: 1/3
Verlag: cbt
Kaufen: Amazon

»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?
Das Cover ist sehr schön und passend zur Geschichte gestaltet. Die Farben sind super gewählt und auch die Schrift gefällt mir sehr gut.

Bevor ich meine Gedanken über "Teardrop" teile möchte ich vorher noch ein paar Worte zu den anderen Werken der Autorin schreiben. 
Die meisten werden Lauren Kate wahrscheinlich durch ihre Engels Reihe kennen, auch mein erstes Buch von ihr war "Engelsnacht", welches mich leider kaum begeistern konnte. Die Figuren waren mir zu wenig ausgeprägt gestaltet, Ideen waren meist schwach umgestezt und der Love intrest nur bedingt mein Ding. Der Schreibstil dagegen hatte mir am meisten gefallen. Nach diesem enttäuschenden Buch war für mich klar das ich erstmal die Finger von der Reihe lassen werde. Als ich jedoch gesehen habe das die Autorin ein neues Werk veröffentlicht und die Gschichte nach einer wirklich guten Idee gestaltet ist, wolte ich nochmal mein Glück mit Lauren Kate versuchen. Am besten fange ich mal an.

Das Buch beginnt mir der "Vorgeschichte", auf diesem Geschehen baut die Geschichte praktisch auf. Ich epfand den Anfang als etwas holprig, man stürtzt in die Geschichte, alles zieht schnell an einen vorbei und ich war teilweise etwas verwirrt. Glücklicherweise hat sich das nach der "Vorgeschichte" gelegt, als die eigentliche Geschichte beginnt.
Die Geschichte wird aus der Erzähler-perspektive geschildert. Ich  musste mich erst ein wenig drann gewöhnen, da die meisten Bücher die ich gelesen habe in der Ich-perspektive geschrieben sind. Nach dem die Story dann ein bisschen ins Rollen gekommen ist, man sich mehr mit den Charakteren beschäftigen konnte ist die erzähl-perpektive gar nicht mehr auf gefallen. Der Schreibstil ist einfach und locker gehalten, so das man während dem lesen flüssig und schnell vorran kommt. 

Trotzdessen das man aufgrund des Schreibstils wirklich flüssig und schnelll durch kommt, bleibt man bei manchen Teilen der Umsetzung stecken. Öfters kam es mir so vor als würde die Gschichte um den heißen Brei reden und manche Szenen wurden nur unnötig in die länge gezogen. Grade dann wenn man dachte, es wird spannender gabs nur wage Andeutungen und Familien- und Freundschaftsdramen rückten wieder in den Vordergrund. Mir hat hier eine gute Mischung aus etwas Drama und Spannung gefehlt. Es gab natürlich auch einige Szenen die mir sehr gut gefallen haben, die frisch und einen gewissen spannungskick in die Geschichte gebracht haben.

Die Charaktere waren im gegensatz zu denen aus "Engelsnacht" um einiges besser aber hatten trotzdem ihre schwächen. Eureka war mir zwar sympathisch konnte mich durch ihr anti Wesen jedoch nicht für sich gewinnen. Sie steckte einfach viel zu tief in ihrem Selbstmitleidsmodus und verweigert einfach jede Hilfe die ihr Angeboten wird. Ihrer Stiefmutter gegenüber verhält sie sich meist ziemlich unfair, obwohl diese ihr nur helfen möchte. Ander jedoch, den sie im laufe der Geschichte kennenlernt fasst sie ziemlich schnell. Zwischen den beiden hat mir einfach etwas luft gefehlt, mir gings einfach zu schnell.
Bei Ander war es so das ich ihn eigentlich sehr interessant fand aber über ihn gibt es nur sehr wenige Informationen, was mich etwas enttäuscht hat. Auch über andere Charaktere, zu denen ich nicht so viel verraten möchte, hätte ich gerne mehr erfahren. Gefallen hat mir im großen und ganzen jedoch das die Charaktere vom Wesen her nicht alles so stumpf und nervtötend klischeehaft waren wie in "Engelsnacht". 

Neben dem Schreibstil, hat mir auch sehr das Setting gefallen. Jedoch finde ich hat die Autorin sich manchmal zu sehr auf die Gestaltung der Umgebung konzentriert als auf die Gestaltung der Charaktere und vorallem auf die Verteilung der Spannungsbögen und der Szenen zu achten. Währen sich die erste hälfte des Buches etwas langsam und weniger spektakulär fortbewegt, überschlagen sich die Ereignisse im zweiten Teil des Buches. Alles passiert zu schnell und auch das Ende kam übberschend zügig und endet mit einem großen Cliffhänger.
Im Vergleich zu "Engelsnacht" war die Geschichte auf jeden fall besser gestaltet, übersichtlicher und nachvollziehbarer. Und obwohl auch die Chraktere einige Schwächen haben, gefallen sie mir um einiges besser als die Chraktere aus den anderen Büchern von Lauren Kate.
Die Idee der Geschichte ist wirklich toll. Trotz einiger Schwächen hat mich die Geschichte überrascht und nicht ganzlich enttäuscht wie "Engelsnacht". Mir hat in vielen Bereichen die Balnce gefehlt und etwas mehr Ausarbeitung der Charaktere hätte ich mir ebenfalls gewünscht. Ansonsten war ich auf Grund des Schreibstils, der Idee und dem Setting recht zufrieden mit diesem Buch der Autorin. Ich werde den zweiten Band einfach mal auf mich zu kommen lassen und schauen wie es wird. 

Killing Butterflies - M. Anjelais [Rezension]

Miri | 21 November 2014 | 2 Kommentare




Preis: 16,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 368
Originaltitel: Killing Butterflies
Meine Wertung: 4/5 Sterne 
Reihe: -
Band: 1/1
Verlag:  Chicken House
Kaufen: Amazon





Sphinx und Cadence kennen sich seit frühester Kindheit und wachsen fast wie Geschwister auf. Sie – freundlich, aufgeschlossen, ganz normal. Er – charismatisch, attraktiv, extrem begabt. Sie öffnet Herzen. Er tötet Schmetterlinge. Sie ist arglos, er gefährlich. Und doch kommen beide nicht voneinander los.
Mir gefällt das Cover wirklich sehr gut, es sieht nicht nur toll aus sondern hat auch eine tiefergehhende Bedeutung, die man in der Geschichte erfährt.
Sarah und Leigh sind schon seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Sie haben eine genaue Vorstellung ihrer Zukunft in der ihre Kinder eine große Rolle spielen. Sarah soll eine Tochter bekommen, die sie Sphinx nennen möchte und Leigh soll einen Jungen namens Cadence bekommen. Die beiden sollen fast wie Geschwister aufwachsen, beste Freunde werden und später heiraten. Zu beginn läuft alles wie geplant, doch können zwei so unterschiedliche Seelen wirklich für einander bestimmt sein...

Die Geschichte wird aus der Sicht von Shpinx erzählt. Während sie ruhig, unscheinbar, schüchtern und wenig Kontaktfreudig ist, versetzte der charismatische Cadence schon von klein auf die Menschen mit seinen ausergewöhlich stark ausgeprägten Begabungen und seinem Aussehen. Shpinx hält sich lieber im Hintergrund und Cadence nimmt gerne das Ruder in die Hand. Er war im gegensatz zu Sphinx die noch klammernd an ihrer Mutter hing ein unabhängiges Kind, das stets bekommt was es will. Doch etwas verbirgt sich in Cadence, etwas dunkles und gefährliches, etwas das Sphinx an ihn bindet und die beiden nicht voneinander los lässt.
Ich habe mich von der Geschichte mitreißen lassen und konnte mich nicht von ihr lösen. Die Worte die, die Autorin benutzt sind mit bedacht gewählt und ließen mich tief in die Geschichte sinken. Ich finde das Buch umfasst eine weite Spanne von Themen, mit denen man sich in Ruhe und Umsicht befassen sollte. Die Geschichte regt zum Denken an und wenn man sich viel mit der Geschichte beschäftigt, erkennt man die Tiefe der Geschichte und liest zwischen den Zeilen.

Man beginnt im laufe der Geschichte einiges hinein zu interpretieren und bekommt es mit Themen wie; Leben, Tod, Liebe, Erwachsenwerden, Angst, Manipulation etc. zu tun. Man fängt an sich mit Fragen wie; "Wie weit geht Manupulation um einen Menschen zu 'besitzen'?" auseinander zu setzten. Man erkennt die verschiedenen Facetten der Geschichte und lässt sich aus einem Strudel von Emotionen und Gefühlen mitreißen.
Mich Persönlich hat die Geschichte tief berührt, schockiert, glücklich und gleichzeitig traurig gemacht, auch Wiedererkennung in manchen Situationen hat mir die Geschichte geschenkt. Sie hat mich außerdem auf verschiedene Dinge einen neuen Blickwinkel entwickeln lassen. Die Autorin hat mich mit diesesm wirklich außergwöhnlichen Buch tief fasziniert und wenn man bedenkt wie jung die Autorin ist und das ihr Debut ist, hat sie mit "Killing Butterflies" eine wunderschöne und schockierende Geschichte zu gleich geschaffen.

Ein Sprichwort, das wie ich finde perfekt zum Buch passt und ich noch gerne hinzufügen möchte ist:
"Nicht alles was glänzt ist gleich Gold."

Tief fasziniert, unglaublich nah und zugleich schockiert hat mich "Killing Butterfies" in seiner Einzigartigkeit zurück gelassen. Ein wunderbares Buch mit tiefe, das ich jedem empfehlen kann!