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Blind Walk - Patricia Schroeder [Rezension]

Miri | 29 Juli 2014 | 4 Kommentare




Preis: 17,95 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 448
Originaltitel: Blind Walk
Meine Wertung: 5/5 Sterne 
Reihe: -
Band: 1/1
Verlag: Coppenrath
Kaufen: Amazon



Als die 17-jährige Lida Donelley zusammen mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten „Blind Walk", einem Event aus dem Internet, teilnimmt, rechnet sie mit nicht mehr als ein bisschen Nervenkitzel. Zusammen mit fünf anderen Jugendlichen werden Lida und Jesper mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt, ausgestattet mit einem Kompass und ein paar wenigen Gegenständen. Doch von Anfang an ist die Stimmung in der Gruppe hochexplosiv. Die Situation droht zu eskalieren, als die Jugendlichen nach kurzer Zeit die Leiche einer der Männer finden, die sie in den Wald gebracht haben. Lida beschleicht das unheimliche Gefühl, dass sie beobachtet werden. Schon bald wird dieser erste Verdacht zur bösen Gewissheit: Irgendjemand da draußen macht Jagd auf sie. Und der Jäger scheint es dabei vor allem auf sie, Lida, abgesehen zu haben.

Blind Walk hatte ich schon relativ früh auf dem Schirm, das Cover finde ich total gelungen und auch der Titel passt wie die Faust aufs Auge. Vor Blind Walk habe ich kein buch von Patricia Schroeder gelesen, was ich jetzt definitiv ändern werde. Da der Inhalt mich sehr angesprochen und vor allen Neugierig gemacht hat, habe ich mich ziemlich schnell ans lesen gemacht. Schon nach dem ersten Kapitel war ich so begeistert das ich bis in die frühen Morgenstunden gelesen habe. Man beachte das ich nur zwei Stunden später in die Schule musste. Sowas kommt wirklich nicht oft vor, dass mich ein Buch so begeistern kann dass ich einfach die Nacht durch lese. Innerhalb eines Tages war die Geschichte ausgelesen und zurück blieb ich und das total geflasht und begeistert.

In Blind Walk geht es um eine Gruppe Jugendlicher die bei dem gleichnamigen Event Blind Walk völlig Blind irgendwo in der Wildnis ausgesetzt werden und einen Weg aus der Wildnis finden müssen. Die Stimmung der Gruppe ist untereinander sehr angespannt und dazu passieren ungewöhliche Dinge. Eine Leiche taucht auf und es scheint das es jemand auf die Gruppe abgesehen hat, vor allem auf Lida. Zur seleben Zeit liegt eine Junge im Koma, der mit der Entscheidung zwischen Leben und Tod zu kämpfen hat.

Mir haben die Charaktere von Beginn an sehr gut gefallen. Lida war mir sehr sympathisch und auch ihr Freund Jeseper fand ich toll. Er ist zwar etwas seltsam aber trotzdem ein ganz toller Chrakter. Die anderen Chrakter mochte ich super gerne. Alle sind total verschieden und man hat total das Gefühl neben ihnen zu stehen. Sten der eine ganz besondere Rolle in diesem Buch spielt ist ebenfalls ein sehr gelungener Charakter.

Patricia Schroeders Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt fast durchgehend spannend und verleiht der Geschichte durch ihre realistisch wirkenden Chraktere eine ganz besondere Note. Der verlauf der Geschichte fand ich einfach nur toll gestaltet. Man merkt sofort das mehr hinter Blind Walk steckt. Es ist spannend, verwirrend und das Setting ist erste Sahne. Ich habe mich  in der Geschichte sehr wohl gefühlt. Die Handlungsstränge sind ganz toll mir einander verstrickt. Die Geschichte wird außerdem aus verschiedenen Sichten erzählt, was ich super fand. Auch das Ende hat mir sehr zugesagt.  Zum Schluss kann ich nur sagen: Hammer Buch und sehr empfehlenswert!
Blind Walk ist sowohl in der Idee als auch in der Umsetzung super gelungen. Die Autorin verleiht der Geschichte durch realistisch wirkende Charaktere eine ganz besondere Note und konnte mich in diesem Punkt und mit ihrem Schreibstil sehr begeistern. Wer spannende und verwirrende Geschichten mit einem touch Mystery mag ist bei Blind Walk an der richtigen Adresse!

Vielen Dank an den Coppenrath Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Steelheart - Brandon Sanderson [Rezension]

Miri | 21 Juli 2014 | 3 Kommentare



Preis: 17,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 448
Originaltitel: Steelheart
Meine Wertung: 4,5/5 Sterne 
Reihe: The Reckoners
Band: 1/3
Verlag: Heyne
Kaufen: Amazon




Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo.

Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …

Lange hatte ich dieses Buch schon auf Englisch auf meiner Wunschliste stehen, umso glücklicher war ich deshalb als ich es vom Heyne Verlag zugeschickt bekommen habe! Mich hat die Idee ziemlich neugierig gemacht. Ich kannte ja schon Superhelden aus Comics, Serien und Filme, aber ob man das Thema genauso gut in einem richtigen Buch verpacken kann hat mich sehr in den Bann gezogen. 

Die Geschichte spielt in einer Gesellschaft in der es Superhelden gibt, die unter dem Namen Epics bekannt sind. Durch Calamity, einer Explosion die die Welt zerstörte, bekommen einige Menschen Superkräfte, die sie nutzen um die Menschheit zu versklaven. David der Protagonist verliert seinen Vater durch die Hand des mächtigsten Epic allerzeiten: Steelheart. David will Rache und schließt sich deshalb einer Grupper Rebellen an und mit ihrer Hilfe will er Steelhearts töten. Er muss nur seine Schwäche finden.

Nach dem Prolog war mir erstmals klar warum viele so von Brandon Sanderson schwärmen. Sein Schreibstil ist genial und fast durchgehend packend. Sein fesselnder Stil lässt einen praktisch durch die Geschichte fliegen, umso überraschter ist man wenn das Buch plötzlich zu Ende ist.

David war mir von der ersten Sekunde an sehr sympathisch, er ist ein witziger und über aus schusseliger Typ. Seine Metaphern sind immer wieder ein Highlight und auch seinen hang zu Improvisationen geben der Geschichte einen frischen und über aus witzigen kick. Seine beziehung zu dem Mädchen der Grippe fand ich ebenfalls sehr erfrischend und wirklich komisch. Die beiden harmonieren wirklich toll zusammen. Die anderen Charaktere waren zwar etwas oberflächlicher gehalten aber nicht so, dass ich hätte keinen bezug zu ihnen aufbauen können. Ich habe sie ebenfalls sehr gemaocht und als Team agierren sie toll miteinander. 

Mich haben besonders die Epics fasziniert. Ihre Kräfte sind sehr verschieden, manche ähneln sich aber sind nie gleich. Brandon Sanderson hat hier ein umfangreiches Gebiet geschaffen, dass einer Wissenschaft gleicht. Oft mals kam es mir so vor als würde David über ein komplizierte Krankheit reden und wie man sie heilt, genau das hat mich so fasziniert. Auch super fand ich das die Superhelden als Bösewichte dargestellt sind. So kommen die Rächer ins Spiel, sie sind eine einfache Gruppe von Menschen welche die Epics aus löschen in dem sie ihre Schwäche heraus finden und gegen sie verwenden. Als Mensch bekommt man so vermittelt das man auch ohne besondere Kraft sich gegen das Böse wehren kann.

Die Geschichte ist durchgehend Spannend gehalten und sich so zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Es gibt viele Actionreiche Szenen bei denen man auch den großen Showdown hin fiebert. Aber auch einige überraschende Dinge passieren, die man so nicht erwartet hätte. Nachdem der Showdown mich nur so mitgerissen hat, kann ich es kaum erwarten bis ich die Fortsetzung in den Händen halte!

In "Steelheart" von Brandon Sanderson steckt viel Action, Spannung und jede menge Spaß. Brandon Sanderson begeistert nicht nur mit seinem genialen Schreibstil, auch David als Protagonist konnte mich überzeigen. Er ist ein sympathsicher und schusseliger Zeitgenosse, der mich mit seinem Hang zu Improvistationen und seinen Metaphern für sich gewinnen konnnte. Auch die Idee mit den Epics hat mich vollens begeistert! Wer also auf der Suche nache einem Buch mit viel Spannung, tollen Charakteren und einem genialen Plott ist, ist mit "Steelheart" sehr gut bedient!

Vielen Dank an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Code Black - Kat Carlton [Rezension]

Miri | 04 Juni 2014 | 3 Kommentare



Preis: € 16,99 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 304
Originaltitel: Two Lies and a Spy
Meine Wertung: 5/5 Monster
Reihe: Two Lies and a Spy
Band: 1/3
Verlag: ivi
Kaufen: Amazon


»Kannst Du auf dem Heimweg Milch holen?« – Eine harmlos aussehende Textnachricht, doch für die 16-jährige Kari Andrews bedeutet dieser Satz nur eins: Nimm deinen Bruder und LAUF UM DEIN LEBEN! Denn Karis Eltern arbeiten als Agenten bei der CIA und haben jede Menge Feinde. Aus diesem Grund haben sie ihre Kinder für den Ernstfall gut vorbereitet. Mit ihrem kleinen Bruder Charlie taucht Kari unter, doch irgendetwas stimmt nicht. Ihre Eltern bleiben verschwunden. Und wieso macht plötzlich die CIA Jagd auf sie? Um die Wahrheit herauszufinden, ist Kari ausgerechnet auf die Hilfe des Footballspielers Luke angewiesen, für den sie heimlich Gefühle hegt. Kari und ihre Freunde begeben sich in ein Netz aus Lügen – und in größte Gefahr ...
Von Code Black habe ich viele verschiedene Meinungen gehört, die einen fanden es gut die anderen weniger. Deswegen bin ich ohne hohe erwartungen an das Buch heran gegangen, und überrschaender weise hat es mir unglaublich gut gefallen.

In der Geschichte geht es um die 16-jährige Kari Andrews deren Eltern Agenten bei der CIA sind. Während ihre Eltern Missionen auf der ganzen Welt erledigen, lebt sie zusammen mit ihrem 8-jährigen Bruder Charlie alleine. Als Kari in der Schule ist bekommt sie eine "Code Black Nachricht" von ihrem Vater, diese lautet: »Kannst Du auf dem Heimweg Milch holen?«. Für "normale" Leute mag diese Nachricht ganz alltäglich aussehen, aber für Kari beudeutet es, dass sie so schnell wie nur möglich mit ihrem Bruder abhauen muss. Leider gelingt ihr das nicht so recht, da sie im Flur von Luke Carson und seinem Kumpel Evan Kincaid aufgehalten wird. Luke ist Karis langjähriger Schwarm, der davon jedoch nichts weiß. Luke mochte ich sowie Kari von Anfang an total gerne. Im gegensatz zu Evan zieht er Kari nicht die ganze Zeit über auf. Evan ist Brite und dazu auch noch der ultimative Frauen Schwarm (ebenso wie Luke). Wenn man das so hört meint man im ersten moment das ganze ist total auf Klischees belassen aber das ist überhaupt nicht der fall. Die Charaktere sind alle total Speziell, vor allem Evan mochte ich total gerne weil er so ein witziger Typ ist, er scheint im ersten Moment oberflächlich zu sein, was er aber nicht im geringsten ist, man lernt ihn im laufe der Geschichte immer besser kennen. Kari empfindet ihn jedoch als Last und äußerst nervig, sie kann ihn nicht im geringsten leiden und das macht die Gespräche zwischen den beiden so enorm witzig. Kari ist etwas ironisch und hat immer einen Spruch auf den Lippen und das ist eine Eigenschaft die ich an Charateren sehr schätze.

Als Kari versucht mit ihrem Bruder abzuhauen wird sie von Mitarbeitern der CIA aufgehalten. Diese sind ihr nicht unbekannt, was ihr noch mehr sorgen bereitet. Ihr gelingt es jedoch mit Charlie zu verschwinden. Kari muss untertauchen und einen Weg finden wie sie ihren Eltern helfen kann. Hinter der ganzen Sache scheint etwas größeres zu stecken, als Kari geahnt hatte. Kurzerhand trifft sie sich mit ihrer besten Freundinn Rita gehört dazu. Sie ist eine totales Computer Genie und hackt einfach alles und wenn man das so hört muss man sofort einen "Nerd" denken, sie passt jedoch überhaupt nicht in das Profil einens Nerds (ungewaschen, streber..usw), sie ist nämlich das komplette gegenteil. 

Um ihre Eltern zu finden muss Rita an den Computer des CIA Chefs. Da Lukes Vater der Chef ist muss sich Kari mit ihm zusammen tun, was jedoch nicht ohne Hinderniss verläuft denn Evan will mit ins Boot. Kari hat also keine Wahl und muss sich mit den beiden zusammen tun. Von da an beginnt die Story so richtig und ich muss sage das mir das ganze so super gefallen hat. Für mich war das ganze einfach etwas neues und frisches. Vorallem weil es endlich mal eine wild zusammen gewürfelte Gruppe Teenager ist die versuchen jemanden zu retten. Untereinander gibt es spannungen aber auch viel sympathie. Die Spannung bleibt von anfang an durchgängig standhaft und ich musste auch keine durststrecken erleiden.

Gut fand ich auch das Code Black nicht zu einem Liebesdrama oder sonst zu irgendetwas ähnlichem wurde. Machmal hat man dieses Problem bei Büchern wie z.B in Dystopien in denen das eigentlich Thema in den Hintergrund rutscht und die Liebesgeschichte plötzlich die komplette Handlung einnimmt. Hier war das aber nicht der fall, es gibt natürlich eine kleine "Liebesgeschichte" aber die verdrängt die Haupthandlung nicht im geringsten. Romantik und Liebe finde ich in Dystopien, Fantasy usw wirklich gut und irgendwie gehört das ja auch dazu, was wäre schon eine Actionreiche Geschichte ohne zwei Charakter die sich gegenseiteig anziehen?! 

Auch die Aufmachung des Buches fällt einem im ersten Moment nicht auf, hält man es jedoch in den Händen fallen einem zu erst die Pink gefärbten Seiten ins Auge. Mir gefällt das super gut, schlicht und doch auffallend. Der Buchrücken ist flach und nicht wie bei normalen Büchern leicht abgerundet.

Code Black ist ein toller Jugend Thriller, der humorvoll und spannend ist. Mich hat die Geschichte positiv überrascht und ich kann es kaum erwarten den zweiten Band in den Händen zu halten. Wer lust auf etwas leichtes, spannendes mit tollen Charakteren und Humor hat ist mit Code Black sehr gut unterhalten.
Vielen lieben Dank an den ivi Verlag für dieses Rezensionsexemplar!