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Tote Lügen Nicht • Kathy Reichs [Rezension]

Miri | 22 März 2017 | 1 Kommentar




Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 576
Originaltitel: Déjà Dead
Meine Wertung: 4/5 Punkte
Reihe: Auftakt einer Reihe
Verlag: Heyne<
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Inhalt

Tempe Brennan ist forensische Anthropologin in Montreal. Skelette und verweste Körperteile gehören zu ihrem Alltag. Als die 23-jährige Isabelle missbraucht, erdrosselt und zerstückelt in Müllsäcken aufgefunden wird, erinnert sich Tempe an einen Fall ein Jahr zuvor. Sie versucht, die beiden Verbrechen mit drei weiteren Leichen in Verbindung zu bringen. Doch Detective Luc Claudel nimmt sie nicht ernst. Sie recherchiert auf eigene Faust und lenkt so die Wut des Serienkillers zunächst auf ihre Freundin Gabby, dann auf ihre Tochter Katy und schließlich auf sich selbst.

Meinung

Erstmals aufmerksam bin ich über die Serie Bones - Die Knochenjägerin auf die Buchreihe geworden, denn bis dahin war mich nicht bewusst, dass die Serie ursprünglich auf Büchern basiert. Daher war ich auch sehr gespannt, wie mir das Buch im Vergleich zur Serie gefallen wird.

Tempe Brennan arbeitet als forensische Anthropologin in Montreal. Als an ihrem freien Wochenende, in einem Park, menschliche Knochen gefunden werden und sich herausstellt das es sich um die Überreste einer jungen Frau handelt, hat Tempe keine andere Wahl als sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Schon nach kurzer Zeit wird Tempe klar, dies ist kein gewöhnlicher Fall, denn es tauchen weitere weibliche Leichen, mit ähnlicher tötungsweise auf. Doch niemand findet großen anklang an den Vermutungen der Anthropologin, dass es sich hier um einen Serienmörder handeln muss. Als Temperance eigene Ermittlungen anstellt, gerät sie schnell ins Visier des Mörders und bringt damit nicht nur sich selbst in Lebensgefahr.

Das fachmännische Wissen der Autorin, ihr flüssiger und spannender Schreibstil hauchen der Geschichte und deren Figuren viel Leben ein. Ich konnte mir Tempe als Protagonisten sehr gut vorstellen und auch an Einfühlungsvermögen für die einzelnen Charaktere fehlte es mir nicht. Ganz toll hat mir neben Tempes Persönlichkeit, auch die Tatsache gefallen, dass sie eine Schattenseite besitzt. Denn hinter dem klugen Kopf und ihrer hervorragenden Arbeit, ist Tempe trockene Alkoholikerin und hat Probleme mit Männern. Dies lässt sie verwundbar und echt wirken, denn meist gehen genau solche Eigenschaften, welchen einen Charakter rund machen, sehr schnell verloren oder hinter einer scheinbar perfekten Fassade verloren.

Mein Fazit ist daher, das ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen kann, der gerne Thriller und Krimis liest. Geeignet ist die Geschichte aber auch für diejenigen, die sich für anthropologische und forensische Vorgänge interessieren, da die Autorin selbst in diesem Bereich arbeitet und somit auch detailliertes Wissen wiedergibt. Außerdem mangelt es nicht an Spannung, sodass man flüssig und ohne größere Durststrecken durch die Geschichte kommt.
Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Salz und Stein • Victoria Scott [Rezension]

Miri | 10 Juli 2016 | Kommentieren




Preis: € 16,99 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 480
Originaltitel: Salt and Stone
Meine Wertung: 4/5 Punkte
Reihe: Abschluss einer Dilogie
Verlag: cbt
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Inhalt


Das Brimstone Bleed geht in die zweite und letzte Runde. Tella hat mehr als einen Freund verloren. Einzig ihr Pandora Madox ist tapfer an ihrer Seite. Kann sie das Rennen gewinnen und ihren Bruder retten? Kann sie die Veranstalter des Brimstone Bleed ein für alle Mal vernichten, damit niemand mehr so leiden muss wie sie? Und was geschieht mit Guy und ihr – kann die Liebe über alles siegen, oder bleibt sie auf der Strecke?

Meinung

Nachdem mich der erste Band der Brimstone Bleed Reihe positiv überrascht hat, musste ich unbedingt wissen wie die Geschichte ihr vermeintliches Ende findet, Vermeintlich sage ich deshalb, weil das Ende sehr offen gestaltet ist. Man könnte das ganze also noch mit einer Fortsetzung weiter oder gar wirklich zu Ende führen.

Erzählt wird die Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive von Tella, auch war der Einstieg ins Geschehen wieder sehr flüssig und ich konnte mich schnell wieder auf alles einlassen. Bevor das nächste Rennen beginnt, verbringt man einige Kapitel im Camp, wo Tella sich mit dem Konflikt ihr gegenüber selbst, auseinander setzen muss.

Obwohl ihre Gedankengänge teils wirklich naiv waren, ich manchmal das Gefühl hatte, sie entwickle sich null weiter und sie auch auf Grund dieses Denkens einige komische und auch dumme Entscheidungen trifft, blieb sie mir trotzdem sehr sympathisch. Das schafft selten eine Figur aber Tellas Kampfgeist hat mich sehr überrascht und auch sehr bei Laune gehalten, was die Charakterzüge der Figuren angeht. Denn wie im ersten Teil, habe ich immer noch das Problem, das die meisten Figuren nur Oberflächlich bleiben und kaum in die Tiefe gehen.

Von Charakteren, dummen Entscheidungen und Oberflächlichkeiten mal ganz abgesehen, hat sich die Idee der Geschichte wirklich weiter entwickelt. Die Spannung wird stets aufrecht erhalten, der Schreibstil ist ohnehin wirklich toll, locker und bringt den Leser zügig durch die Geschichte, ohne das man dass Gefühl hat, etwas zu verpassen. Das Setting ist wie schon im ersten Band interessant gestaltet und bringt viel Aufregung mit sich. Auch haben mir die Pandoras wieder sehr gefallen, sie sind ein großer Teil der Geschichte, welchen ich wirklich mag und welcher auch diesen besonderen Touch mitbringt.

Ich vergebe 4 Punkte an Salz und Stein, denn obwohl die Figuren keine große Entwicklung erfahren, hat sich die Idee der Geschichte nochmal verbessert und auch an Spannung hat es nicht gemangelt. Das Ende ist zwar sehr offen und einige Dinge hätte man noch etwas ausbauen können, aber ich würde dennoch weiterlesen, falls ein weiteres Buch der Reihe erscheinen sollte, im eigentlichen bin ich jedoch mit dem Ende sehr zufrieden.
Vielen Dank an den cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

My Dear Sherlock - Wie alles begann • Heather Petty [Rezension]

Miri | 14 Mai 2016 | Kommentieren




Preis: € 14,99 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 320
Originaltitel: Lock & Mori #1
Meine Wertung: 4/5 Punkte
Reihe: Auftakt einer Reihe
Verlag: cbj
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Inhalt

London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige James „Mori” Moriarty trifft, ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moris verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moris Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Moris gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier?

Meinung

In My Dear Sherlock - Wie alles begann erfindet Heather Petty die Geschichte des berühmten Sherlock Holmes und dessen Erzfeind Moriarty, auf eine ganz erstaunliche und besondere Weise neu.

Erzählt wir die Geschichte aus der Perspektive der 16-jährigen James Moriarty, auch Mori gennant, und anders als man erwartet ist Mori kein Mann, sondern eine junge Frau. Scharfsinnig und sehr sympathisch berichtet sie aus ihrem täglichen Leben und erzählt sowohl von den guten, wie auch den schlechten Seiten. Denn Moris Familiäres Umfeld ist alles andere als in Ordnung, Tag für Tag versucht sie sich und ihre Geschwister, vor ihrem tyrannischen Vater zu schützen. Durch Moris ehrlicher Schilderung bekommt man einen tiefen und sehr bedrückenden Eindruck ihres Alltags, welchen man so hautnah mit erlebt und welcher der Geschichte viel Leben einhaucht.

Mori und Sherlocks Wege kreuzen sich Zufällig und aus dieser simplen Begegnung entwickelt sich schon bald eine tiefe Freundschaft die sich langsam zu einer erfrischenden und schönen Liebesgeschichte entwickelt. Sherlock dem man wie seinem "Vorgänger" wenig Interesse am weiblichen Geschlecht zutraut, überrascht sowohl dadurch, wie auch mit seinem intelligenten und schamlos charmanten Gemüt, welches sich zwar nicht sehr von dem seines "Vorgängers" unterscheidet, aber mich als Leser trotzdem sehr begeistern und in seinen Bann ziehen konnte.

Zu dem Fall, den die beiden bearbeiten kann ich nur sagen, das er die Geschichte nur noch spannender macht und man bis zur letzten Seite gar nicht aufhören kann zu lesen. In Verbindung mit den außergewöhnlichen und sehr sympathischen Charakteren, macht die Handlung und der Verlauf der Geschichte eine große und eine wortwörtlich atemberaubende Entwicklung mit.

Ich vergebe 4 Punkte und empfehle die Geschichte nicht nur allen Sherlock Fans, sondern auch denjenigen die gerne Jugendbuch-Krimis lesen. Mit My Dear Sherlock seit ihr wirklich bestens bedient und könnt euch sowohl auf einen spannenden Kriminalfall freuen, wie auch auf eine Geschichte in der Familie, Freundschaft und Liebe eine wichtige und nicht zu verachtende Rolle spielen.
Vielen Dank an den cbj Verlag für dieses Rezensionsexemplar!